Important stuff

So, es gibt mal wieder Neues zu berichten. Vor kurzem hat ein neues Restaurant hier in Murray aufgemacht: Tumbleweeds. Sieht eiegntlich ganz nett aus und ist typsich Tex-Mex Küche. Da ich mich nicht zwischen Steak und Barbecue-Ribs entscheiden konnte, gabs Ribs& Steak für mich. Das Bild hier ist noch vor dem Essen, da schau ich ganz verhungert aus:

Da haben wir uns letzte Woche bei schönem Wetter gleich gedacht: Das können wir auch so gut. Also gabs erstmal ein geiles T-Bone Steak auf dem eigenen Grill. Und wie man so einen Grill zum laufen kriegt hab ich natürlich von meinem Bap gelernt:

See you on the Links!

Nachdem ich jetzt schon eine ganze Weile nichts mehr geschrieben habe (Der alte Stress mit Lernen und Party-Exkapaden versteht sich), muss ich mich wieder mal zu Wort melden.

Dieses Semester gehts nämlich mind. zweimal die Woche auf den Golfplatz, wo uns endlich der richtige Schwung vermittelt wird. Im Gegensatz zu Deutschland ist dieser Sport hier durchaus erschwinglich und Massentauglich. Erst diese Woche hab ich absolut geniales Wilson-Komplettsett für einen spottbilligen Preis gekauft. Muss ich nur noch herausfinden wie ich im August das ganze dann nach Deutschland transportiere.

Bayerischer Humor

Gut, nach dem letzten Beitrag und zu viel Ami-Geschmarre muss jetz als Gegenpol mal was richtig geiles vom Grünwald her. “Lässig Kochen mit Joe Waschl” und die beste Folge… Verfeinern! Do hau i mia liaba d’Fotzn ans Discheck hi! :)

Jimmy Kimmel for President

Für alle die es noch nicht mitbekommen haben: Jimmy Kimmel, seines Zeichens ABCs LateNight Star nach Jay Leno und David Letterman liefert sich momentan einen netten Schlagabtausch mit seiner Freundin Sarah Silverman.

Die Vorgeschichte: Als Running Gag in beendet Jimmy Kimmel seit Jahrwen seine Show immer mit den Worten “Sorry Matt Damon, wir haben keine Zeit mehr heute für dich.” Sarah Silverman, seine Freundin bedankte sich jetzt für ihr 5-jähriges Jubiläum bei Kimmel mit einem geilen Video, indem sie eine Affäre mit Matt Damon zugibt:

Kimmel lässt sowas natürlich nicht auf sich sitzen und hat letzten Samstag darauf mit einem ungeheuren Staraufgebot geantwortet. Neben Harrison Ford gabs Größen wie Brad Pitt, Cameron Diaz, Christina Applegate, Meat Loaf, Robin Williams, Huey Lewis, Don Cheadle und Rebecca Romijn-Stamos. Doch seht selbst:

Der Euro hat übrigens diese Woche die 1.50er Marke geschafft, soll heißen: Für mich wirds hier noch billiger…. :-)

Boston & Toronto + Cincinnati

Endlich hab ich mal wieder etwas Zeit gefunden um noch die letzten Bilder vom EastCoast-Trip hochzuladen: Nämlich Boston und Toronto.

Nach Weihnachten und Sylvester in New York ging der Flieger weiter ins eiskalte Massachusetts, genauer nach Boston. Und man kann sagen dass die Gegend hier nicht umsonst Neu-England heißt, denn man fühlt sich wirklich nach England zurückversetzt. Boston wirkt auf den ersten und den zweiten Blick überhaupt nicht wie eine amerikanische Stadt: Sehr kompakt und begehbar, kein Schachbrett-Straßenmuster, angenehme “Fußgängerzone” in der “Innenstadt”. Auch die Architektur ist recht angenehm, hat mich teilweise sehr an London erinnert. Leider wars zu der Zeit auch mal teilweise extrem kalt, mit Winden um die -15 Grad Celsius.

Als Besucher in Boston kann man natülich auch das Massachusetts Institute of Technology (MIT) und Harvard besichtigen. So umwerfend sind die aber vom Campus jetzt nicht, also defintiv nix besonderes. Aber da zählen wahrscheinlich die inneren Werte. ;)

Anschließend sind wir nach Detroit geflogen und von dort dann mit unserem leih-SUV nach Kanada. Es war mal wieder lustig km/h Schilder zu sehen. Toronto is im Prinzip ne relativ geile Stadt, wir haben eben die typischen Touristen-Objekte wie den CN-Tower, Eaton Center oder die zwei Stunden entfernten Niagarafälle gemacht.

Der Grund für die lange Wartezeit der Bilder und Berichte liegt aber in ganz anderen Katastrophen (mal von dem Uni-Lernstress abgesehen): Als wir vor kurzem übers Wochenende nach Cincinnati gefahren sind ist mal lustigerweise der Motor unseres Autos verreckt. D.h. man sitzt quasi in Cincinnati auf dem Trockenen und muss aber wegen der Uni schnellstmöglich wieder heim. Öffentliche Verkehrsmittel sind in den USA sowieso ein komplettes No-Go, also mussten wir kurzerhand den Roommate von einem Freund in Cincinnati als Taxifahrer “missbrauchen”. Bei einer 5-stunden Fahrt ist das gar nicht so einfach. Naja das Auto steht immer noch in Cincinnati beim Richten, Motor ist auch schon gefunden und wir dürften es dann demnächst abholen können.

 

Boston Bilder hier

Toronto Bilder hier 

New York, New York

Mittlerweile hab ich endlich Zeit gefunden auch über den New York Trip über Weihnachten und Sylvester zu schreiben. Das ganze war so gigantisch und überwältigend, dass es erstmal etwas Zeit zum reflektieren und anschließenden Berichten benötigt.

Wir haben erstmal das Auto am JFK Airport abgeliefert und ich hab von da dann meine Familie abgeholt. Wenn man mit dem Taxi bei Nacht dann nach Manhattan reinfährt is das natürlich schon extrem beeindruckend. Unser Hotel war nur zwei Blocks vom Times Sqaure entfernt, deshalb haben wir auch in Midtown gleich den vollen Weihnachtstrubel mitbekommen. Um diese Zeit im Jahr muss man einfach überall anstehen und mit Menschenmassen rechnen. Wir sind also früh aufgestanden und sind ertsmal traditionell zum Rockefeller Center, wo man den großen Christbaum, den Prometheus und die Eisfläche findet. Da man in der Früh relativ allein ist, war natürlich die “Top of the Rock” Tour am Start, die nahezu beste Aussicht auf Manhattan. Richtung Süden hat man das Empire State und weit entfernt den Financial District vor sich; Richtung Norden erstreckt sich der Central Park. Und weder Worte noch Bilder können dieses Erlebnis von dort oben wirklich beschreiben.

Anschließend haben wir etwas Midtown unsicher gemacht. D.h. die Fifth Avenue entlang zum Trump Tower, das Plaza und dann noch der schönste Wolkenkratzer der Stadt: Das Chrysler Building. Am Empire State vorbei sind wir dann auch im Macy’s gelandet, wobei man hier anfangs ganz klar überfordert ist. Besonders weil zur Weihnachtszeit auch noch die Menschenmassen erdrückend sind. Wir haben dann den Abend am Times Square im Hard Rock Cafe ausklingen lassen, bei typical american Food.

Schließlich folgte am Tag darauf der Financial District: Zuerst natürlich Ground Zero, wo die Bauarbeiten für den Keller des neuen WTC Komplexes in vollem Gange sind. Man bekommt schon ein mulmiges Gefühl wenn man merkt was hier für eine riesen Lücke mitten im teuersten Baugrund der Welt klafft. Anschließend sind wir natürlich in die Wall Street, zur Trinity Church und zur NYSE. Die Sehenswürdigkeiten rissen nicht ab, denn vom Ende der Wallstreet kommt man direkt ans Ostpier raus, und von da kann man auf die Brooklyn Bridge. Wenn man dieses Weltwunder mal etwas entlang geht hat man von der Mitte einen extrem guten Überblick über Manhattan: Links der Financial District und rechts Midtown.

Zum Abendessen sind wir nach Chinatown. Hier merkt man, dass Manhattan eigentlich eine eigene Stadt für sich und New York ein eigenes Land ist: Von einer Straße zur anderen andert sich die Welt plötzlich völlig und man denkt man ist in einer asiatischen Stadt gelandet. Schlecht kochen tun sie auch nicht, die Chinesen, nur das Coke war für meinen amerikanisierten Gaumen deutlich zu warm.

Da wir vom Rockefeller schon bei Tag einen Blick über die Skyline hatten, sind wir bei Nacht nach 2 Stunden Wartezeit auf einen der höchsten Punkte von New York gekommen: Die Aussichtsplattform des Empire State Building. Und das ganze ist nochmal deutlich beeindruckender als in Chicago, der Wald an Hochhäusern ist einfach gigantisch.

Wir haben dann mal einen vollen Tag im Oulet Center eingelegt und sind dann am Times Square im Bubba Gump essen gegangen. Nachdem ich schon in Chicago war, musste ich mir natürlich nochmals Shrimp mit Shrimp geben. Und ich glaub, meiner Schwester haben die Nudeln auch sehr gut geschmeckt.

Weitere Highlights waren der Besuch im Museum of Modern Art, Flatiron Building, Grand Central Station, das Broadway Musical Chicago oder das Basketball-Spiel der New York Knicks. Wie gesagt waren es einfach extrem viele Highlights auf einmal, irgendwie klingt das mittlerweile nur noch wie eine Aneinanderreihung von Superlativen hier.

Zu guter letzt haben wir uns natürlich das Beste für den Schluß aufgehoben und gutes Wetter abgewartet: Mit der Fähre und dem begehrten Monument-Pass sind wir nach Liberty Island rübergeschifft zur Freiheitsstatue. Mit dem Pass konnten wir auch ins Innere bis zum Sockel rauf. Zur Krone darf man seit dem 11. September leider nicht mehr. Unweit von der Freiheitsstatue ist auch Ellis Island, dort ist ein Museum das die Geschichte der Einwanderer beschreibt.

 

Sylvester gabs natürlich auch noch. doch den ultimativen Kick am Times Square wollten wir uns nicht antun, weil man da dann locker 9 Stunden in der Kälte steht. Wir waren stattdessen im Central Park, aber von da konnte man in einigen hundert Metern Entfernung auch den Balldrop sehen und den anschließenden Konfetti-Regen…..

Ich hoffe ich habe nichts vergessen, obwohl ich an einigen Stellen schon sehr gegkürzt habe. Die ausführliche Bildgallerie mit Kommentaren gibts HIER .

Atlantic City

Unser nächstes Ziel war am Samstag dann Atlantic City. Nach Las Vegas die größte Spielermetropole und somit defintiv ein Highlight.
Von Philadelphia ist es nur eine halbe Stunde entfernt, und wenn man schon beim reinfahren das Trump Plaza und das Caesar’s Palace sieht, ist man erstmal etwas überwältigt. Zwar war die Jahreszeit nicht ganz passend, aber wir sind trotzdem mal auf den Boardwalk raus, der direkt am Atlantik-Strand verläuft. Von da kann man direkt ins Trump Taj Mahal, wo man sofort von einarmigen Banditen und blinkenden Lichtern erschlagen wird.

Wir sind aber später dann stattdessen ins Caesar’s Palace und haben uns ein hammergeiles Buffet geleistet. Nicht ganz billig pro Person und man bekommt von italienischer Pasta bis hin zu Hummer und Krabbenfüßen alles was man begehrt.
Danach erstmal 100 Dollar in Chips gewechselt und an den Pokertisch gesetzt. Wenn man recht konservativ spielt, kann man da lange durchhalten. Ich glaube ich hab mindestens ein paar Stunden da gesessen. Irgendwann waren nach einem Bad Beat nur noch 30 Dollar übrig und ich bin lieber aufgestanden. Innerhalb von einer Minute hab ich dann zweimal 30 auf schwarz gesetzt und gewonnen - so schnell kann man im Roulette wieder zurück kommen. Also war ich 10 Dollar im minus für den Abend und das ist garnicht mal schlecht wenn man bedenkt dass ich mindestens 6 Stunden Spaß im Casino hatte. Wir wussten zwar dass wir am nächsten Morgen recht früh nach New York müssen, aber trotzdem sind wir noch etwas and der Casino Bar geblieben. :)
Manch einer aus Frust, der andere wegen dem Glücksgefühl. Aufgrund der Preise kann man da aber ganz schnell seinen Gewinn auch wieder loswerden. Natürlich wird man da auch von ganz braven leichten Damen angesprochen, die sich so nach den weiteren Plänen des Abends erkundigen.

Leider darf man ja theoretisch in den Casinos selbst nicht fotografieren, weshalb ich diesmal auch keine ausgiebige Gallerie präsentieren kann.

 

Philadelphia

Nach der nervigen Autofahrt von D.C. nach Philadeplphia haben wir uns erstmal ein recht billiges Hotel gesucht und sind dann nach einem genialen amerikianischen Frühstück in einem Diner nach Philly reingefahren. Und diese Stadt ist mit Abstand die amerikanischste, die ich bisher erlebt habe - und das heißt auch dass sie teilweise sehr dreckig ist.

Gott sei Dank konnten wir genau in der Innenstadt parken und haben erstmal eine Tour durch Chinatown gemacht und anschließend etwas Geschichte und Kultur: Liberty Bell und Independecne Hall, hier wurde die Unabhängigkeitserklärung ausgearbeitet. Nach dem Essen im Financial District wurde es aber nach Einbruch der Dunkelheit immer kälter und wir haben uns erstmal auf den Heimweg gemacht und beim lokalen Chinesen ein paar Bierchen getrunken.

Am nächsten Tag war das Wetter eher schlecht, das bedeutete: Perfektes Rocky-Wetter! Wenn man schon in Philly ist mussten wir natürlichen den berühmten Treppengang von Rocky nachstellen, wo man vom National Museum in die Stadtmitte reinschaun kann. Nach einer kleinen Shopping Tour und einem Abstecher im Hard Rock Cafe haben wir uns kurzerhand entschlossen NBA-Karten zu kaufen, wenn schon die Los Angeles Lakers mit Kobe Bryant in der Stadt sind und gegen die 76ers spielen.

Ein Wort: Gigantisch!
Das 76er Stadion ist sehr neu und die Amerikanier verstehen es wirklich eine geile Show zu veranstalten, jeder Time-Out wird mit zusätzlicher Unterhaltung gefüllt. Zwar haben die Sixers teilweise recht abgeloost, aber man hat auch gemerkt, dass die Lakers ihre Glanztage schon längst hinter sich haben. Der Endstand war 101:106

Natürlich gibts auch die obligatorische Bildergallerie hier.

Washington D.C.

Nachdem wir am Samstag nach Philadelphia geflogen sind, haben wir erstmal unseren Mietwagen abgeholt und sind in den Süden nach Washington D.C. gefahren um ein Hotel zu suchen. In jedem McDonald’s liegen immer so “Room Saver” Hefte aus, die günstige Angebote von Best Western, Day’s Inn oder Holiday Inn an den Ausfahrten aller größeren Städte auflisten.
Nach erstmal lockeren 15 Stunden Schlaf, in der wir die durchgelernten und durchgefeierten Nächte der Prüfungswoche und die Anstrengungen der Reise aufgeholt haben, sind wir erstmal an einem schlechtwettrigem Sonntag ins Smithsonian, und da in das National Air und Space Museum - dem wahrscheinlich meistbesuchtem Museum der Welt. Neben Nachbauten des Flugzeugs der Gebürder Wright gibts da auch die original Landekapsel der Apollo 11 (rechts im Bild). Wir haben dann am Abend noch eine kleine Runde zum Natitional Christmas Tree vorm Weißen Haus gemacht… naja war im Prinzip nix besonderes - nur scheiß kalt.

Am Montag nachmittag mussten wir Christians Bruder vom Flughafen abholen, also nutzten wir die Zeit um mal den Arlington National Cementary anzuschaun. Das Meer an Gräbern ist ehrfüchrig beeindruckend, auch sin wir zum Grab von John F. Kennedy gegangen. Von da hat man eine atemberaubende Sicht auf ganz DC: Lincoln, Monument und Capitol.
Das stand dann auch am Dienstag auf dem Plan - die “klassische” Sightseeing Tour. Wie so oft hatten wir geniales Glück mit dem Wetter. Es war zwar kalt aber strahlender Sonnenschein…. Also erstmal rauf aufs Washington Monument und einen Überblick verschafft und dann das Weiße Haus, WW2 Memorial, Lincoln Memorial und dann den ganzen Weg zurück zum US Capitol. Erst da haben wir mal gemerkt wie lang die National Mall eigentlich ist. Von einem Ende zum anderen geht man mal eine Stunde.
Mittwoch war unser letzter Tag und nach dem Auschecken sind wir mal ins Old Downtown von DC. Da haben wir erstmal das FBI Hauptquartier und die National Archives angeschaut. Hier hängen die Declaration of Independence, die Bill of Rights und natürlich die Constitution der Vereinigten Staaten.

Alle Bilder gibts HIER in der Gallerie.

Wir sind dann um halb 6 nach Philadelphia aufgebrochen…. ganz schlechte Idee. Zur Rushhour war die Interstate sowas von dicht, dass wir erstmal ne Stunde im Stau standen. Mehr von Philly in den nächsten Tagen…

I’m Back

Ich bin nach anstrengenden 4 Wochen Sightseeing am East Coast endlich wieder zurück in Murray. Und Semesteranfang is natürlich gleich doppelt stressig mit den ganzen Partys und den neuen Kursen. Wir haben uns aber in der ersten Woche gleich mal wieder Basketball gegönnt. Zufälligerweise haben wir diesmal gegen South Bend gespielt und auch fulminant abgerockt. Fotos udn Berichte vom East-Coasr Trip gibts in den nächsten Tagen…