Mittlerweile hab ich endlich Zeit gefunden auch über den New York Trip über Weihnachten und Sylvester zu schreiben. Das ganze war so gigantisch und überwältigend, dass es erstmal etwas Zeit zum reflektieren und anschließenden Berichten benötigt.
Wir haben erstmal das Auto am JFK Airport abgeliefert und ich hab von da dann meine Familie abgeholt. Wenn man mit dem Taxi bei Nacht dann nach Manhattan reinfährt is das natürlich schon extrem beeindruckend. Unser Hotel war nur zwei Blocks vom Times Sqaure entfernt, deshalb haben wir auch in Midtown gleich den vollen Weihnachtstrubel mitbekommen. Um diese Zeit im Jahr muss man einfach überall anstehen und mit Menschenmassen rechnen. Wir sind also früh aufgestanden und sind ertsmal traditionell zum Rockefeller Center, wo man den großen Christbaum, den Prometheus und die Eisfläche findet. Da man in der Früh relativ allein ist, war natürlich die “Top of the Rock” Tour am Start, die nahezu beste Aussicht auf Manhattan. Richtung Süden hat man das Empire State und weit entfernt den Financial District vor sich; Richtung Norden erstreckt sich der Central Park. Und weder Worte noch Bilder können dieses Erlebnis von dort oben wirklich beschreiben.
Anschließend haben wir etwas Midtown unsicher gemacht. D.h. die Fifth Avenue entlang zum Trump Tower, das Plaza und dann noch der schönste Wolkenkratzer der Stadt: Das Chrysler Building. Am Empire State vorbei sind wir dann auch im Macy’s gelandet, wobei man hier anfangs ganz klar überfordert ist. Besonders weil zur Weihnachtszeit auch noch die Menschenmassen erdrückend sind. Wir haben dann den Abend am Times Square im Hard Rock Cafe ausklingen lassen, bei typical american Food.
Schließlich folgte am Tag darauf der Financial District: Zuerst natürlich Ground Zero, wo die Bauarbeiten für den Keller des neuen WTC Komplexes in vollem Gange sind. Man bekommt schon ein mulmiges Gefühl wenn man merkt was hier für eine riesen Lücke mitten im teuersten Baugrund der Welt klafft. Anschließend sind wir natürlich in die Wall Street, zur Trinity Church und zur NYSE. Die Sehenswürdigkeiten rissen nicht ab, denn vom Ende der Wallstreet kommt man direkt ans Ostpier raus, und von da kann man auf die Brooklyn Bridge. Wenn man dieses Weltwunder mal etwas entlang geht hat man von der Mitte einen extrem guten Überblick über Manhattan: Links der Financial District und rechts Midtown.
Zum Abendessen sind wir nach Chinatown. Hier merkt man, dass Manhattan eigentlich eine eigene Stadt für sich und New York ein eigenes Land ist: Von einer Straße zur anderen andert sich die Welt plötzlich völlig und man denkt man ist in einer asiatischen Stadt gelandet. Schlecht kochen tun sie auch nicht, die Chinesen, nur das Coke war für meinen amerikanisierten Gaumen deutlich zu warm.
Da wir vom Rockefeller schon bei Tag einen Blick über die Skyline hatten, sind wir bei Nacht nach 2 Stunden Wartezeit auf einen der höchsten Punkte von New York gekommen: Die Aussichtsplattform des Empire State Building. Und das ganze ist nochmal deutlich beeindruckender als in Chicago, der Wald an Hochhäusern ist einfach gigantisch.

Wir haben dann mal einen vollen Tag im Oulet Center eingelegt und sind dann am Times Square im Bubba Gump essen gegangen. Nachdem ich schon in Chicago war, musste ich mir natürlich nochmals Shrimp mit Shrimp geben. Und ich glaub, meiner Schwester haben die Nudeln auch sehr gut geschmeckt.
Weitere Highlights waren der Besuch im Museum of Modern Art, Flatiron Building, Grand Central Station, das Broadway Musical Chicago oder das Basketball-Spiel der New York Knicks. Wie gesagt waren es einfach extrem viele Highlights auf einmal, irgendwie klingt das mittlerweile nur noch wie eine Aneinanderreihung von Superlativen hier.
Zu guter letzt haben wir uns natürlich das Beste für den Schluß aufgehoben und gutes Wetter abgewartet: Mit der Fähre und dem begehrten Monument-Pass sind wir nach Liberty Island rübergeschifft zur Freiheitsstatue. Mit dem Pass konnten wir auch ins Innere bis zum Sockel rauf. Zur Krone darf man seit dem 11. September leider nicht mehr. Unweit von der Freiheitsstatue ist auch Ellis Island, dort ist ein Museum das die Geschichte der Einwanderer beschreibt.
Sylvester gabs natürlich auch noch. doch den ultimativen Kick am Times Square wollten wir uns nicht antun, weil man da dann locker 9 Stunden in der Kälte steht. Wir waren stattdessen im Central Park, aber von da konnte man in einigen hundert Metern Entfernung auch den Balldrop sehen und den anschließenden Konfetti-Regen…..
Ich hoffe ich habe nichts vergessen, obwohl ich an einigen Stellen schon sehr gegkürzt habe. Die ausführliche Bildgallerie mit Kommentaren gibts HIER .

Filed under: USA-Trips on February 6th, 2008 | No Comments »